Compoundbogen PDF  | Drucken |  E-Mail

Walter Strohn bei den Compound Classics in Hamm

Walter Strohn (KSSK) bei den Compound Classics 1994 in Hamm (Westfalen).

Die Compound Classics waren ein Preisgeld-Turnier, das im Final-Modus (Schütze gegen Schütze) entschieden wurde.

Der Compoundbogen kam aus den USA. Er unterscheidet sich rein äußerlich vom olympischen Recurvebogen dadurch, dass er Rollen am oberen und unteren Wurfarm besitzt, die ein Flaschenzugsystem ermöglichen.

Hans-Peter Gröters beim Schuss in der Feldrunde

Mit Hilfe dieses Flaschenzugsystems wird im vollen Auszug das zu bewältigende Zuggewicht um bis zu 75% reduziert. Infolge dieser Reduktion wird dem Schützen ein ruhigeres Zielen ermöglicht.

In den USA wurde und wird der Compound überwiegend zur Jagd mit dem Bogen benutzt, die in Deutschland als Wildfrevel verboten ist. Die Feld-, Wald- und Tierbildrunde kommt dem Jagdinstinkt der Schützen entgegen, wird aber auf Papierbilder geschossen

Bild: H.-P. Gröters, KSSK, bei einem typischen Schuss in der
Feld- und Wald-, bzw. der Tierbildrunde./

Auf dem Bild ist eine Tierbildscheibe zu erkennen, die auf unbekannte Entfernungen geschossen wird.
Geringer Kontrast im Gelände erhöht zusätzlich den Schwierigkeitsgrad, da ein klares Ziel nur selten zu erkennen ist.
Während der FITA-Runde im Freien sieht das ganz anders aus ... hier kann man deutlich besser sehen und dann auch treffen !. Ziel in der Waldrunde des DBSV